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Zweimal Qualifying-Bestzeit, einmal Stockerl für Lucas Auer in der Eifel

September 11, 2016

 

Mit Bestzeiten in den Zeittrainings für beide Rennen – eine Leistung die es in der DTM bisher noch nicht gab –, Position sieben in Rennen eins und Platz zwei im zweiten Lauf war das siebte Rennwochenende der DTM-Saison auf dem Nürburgring für Lucas Auer durchaus erfolgreich. Dass der Eifelkurs dem Tiroler Mercedes-AMG-Werksfahrer liegt, stellte Auer bereits im Vorjahr unter Beweis, als er auf dem Nürburgring erstmals in seiner DTM-Karriere die Pole-Position holte. In diesem Jahr war der Kufsteiner in den Zeittrainings für beide Rennen Schnellster im 24 Fahrer starken Feld. In der Startaufstellung für das erste Rennen wurde er allerdings fünf Positionen zurückversetzt, da er in dieser Saison bereits drei Verwarnungen kassiert hatte. Im Rennen belegte er Rang sieben. Am Sonntag startete Auer als Trainingsschnellster dann auch von der Pole-Position und führte lange Zeit das Rennen an. Nur wegen des Gewichtsnachteils – sein Mercedes-AMG C 63 DTM war 25 Kilogramm schwerer als der siegreiche Audi – konnte Auer im letzten Rennviertel die Führung nicht verteidigen. Mit Platz zwei feierte er dennoch ein sehr respektables Ergebnis und sicherte sich so den Pokal als Geschenk zum 22. Geburtstag. „Für diese Platzierung habe ich richtig kämpfen müssen. Es war ein tolles Rennen, ich freue mich unheimlich über diesen Stockerlplatz“, sagte Auer nach dem Zieleinlauf. „Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber Platz zwei war unter diesen Bedingungen das maximal erreichbare.“

 

Dass Lucas Auer im BWT Mercedes-AMG C 63 DTM auf dem Nürburgring zu den Schnellsten im DTM-Feld gehört, stellte er bereits in den Freien Trainings unter Beweis. Im zweiten Freien Training fuhr der Kufsteiner die drittschnellste Zeit, im anschließenden Zeittraining für das erste Rennen war er dann Schnellster des gesamten Feldes. „Schade nur, dass ich wegen der Verwarnungen in den vorherigen Rennen nicht von der Pole-Position starten darf, aber so ist das Reglement nun einmal, das geht auf meine Kappe“, gab er zu. Im Rennen, sein 30. Start in der DTM, belegte er nach Schwierigkeiten beim Start Rang sieben. „Das Qualifying lief super. Im Rennen hatte ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten. Leider habe ich den Start nicht richtig hinbekommen. Das müssen wir uns jetzt genau ansehen. Denn wenn der Start nicht ganz klappt, ist es ein Desaster auf der ersten Runde. Wenn wir das verbessern, können wir morgen mehr erreichen“, so Auer.

 

Am Sonntag feierte Auer seinen 22. Geburtstag und war einmal mehr eine Klasse für sich. Im Zeittraining belegte er einmal mehr Platz eins. Damit wurde der Tiroler der erste Fahrer, der in beiden Zeittrainings an einem Wochenende Schnellster war, seitdem im Vorjahr der aktuelle Veranstaltungsmodus mit zwei Rennen eingeführt wurde. „Wichtig ist, dass ich jetzt auch einen guten Start hinbekomme“, sagte Auer vor dem Rennen. Das gelang ihm: Nach dem Erlöschen der Startampel setzte sich der Tiroler gleich in Führung, behielt diese Position auch nach dem Pflichtboxenstopp mit Reifenwechsel und blieb bis zur 35. der insgesamt 43 Rennrunden vorne. „Danach aber hatte ich gegen den angreifenden Mortara keine Chance mehr. Weil der viel später an die Box gekommen war als ich, waren seine Reifen frischer und außerdem war sein Audi 25 Kilogramm leichter als mein Mercedes-AMG. Unter diesen Umständen bin ich aber super happy mit meinem zweiten Platz“, sagte Auer, der von vielen Experten für seine Leistung auf dem Nürburgring gelobt wurde. In zwei Wochen steht auf dem Hungaroring nahe Budapest das achte und vorletzte Rennwochenende der DTM auf dem Programm.

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