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Trotz Zusatzgewicht sorgt Lucas Auer in Ungarn für Furore

September 25, 2016

 

 

 

Ein im wahrsten Sinne des Wortes schweres Wochenende erlebte Rennfahrer Lucas Auer bei der vorletzten Saisonveranstaltung der DTM auf dem Hungaroring. Nach den guten Leistungen in den bisherigen Rennen waren die Mercedes-AMG C 63 DTM des Tirolers und seiner Markenkollegen auf dem Grand-Prix-Kurs vor den Toren Budapests die schwersten Autos im Feld. Der Gewichtsunterschied zur Konkurrenz betrug bis zu 25 Kilogramm. Das machte sich in den gefahrenen Rundenzeiten und den erreichten Platzierungen bemerkbar. „Dennoch habe ich natürlich versucht, das Beste daraus zu machen“, sagte Auer. Im ansonsten relativ ereignislosen Samstagsrennen sorgte der Kufsteiner mit einigen teilweise spektakulären Überholmanövern für Furore. So kam er, vom 23. Platz gestartet, schließlich auf Rang 15 ins Ziel. Im Sonntagsrennen startete Auer als 20. und wurde als 17. gewertet.

 

Hoch motiviert nach seinen beiden Bestzeiten in den Zeittrainings am vorigen DTM-Wochenende auf dem Nürburgring reiste Lucas Auer zum vorletzten Saisonwochenende der Tourenwagenserie nach Ungarn. „Es wird hier allerdings schwierig für uns, denn unser Auto ist das schwerste im Feld“, so wusste der Tiroler bereits im Vorfeld. Die Mercedes-Ingenieure berechneten, dass der Gewichtsunterschied von 25 Kilogramm zwischen den Mercedes und den Audi auf einer Runde auf dem Hungaroring etwa 0,6 Sekunden ausmachte. Entsprechend waren dann auch die Platzierungen im Zeittraining, in der die Mercedes tatsächlich von 0,6 bis 1,3 Sekunden Rückstand auf die dominierenden Audi hatten. Zu allem Überfluss wurde Auer dann auch noch vom Trainingsergebnis ausgeschlossen, da Mitglieder seiner Mannschaft nach dem Training gegen die Parc-Fermé-Regeln verstoßen hatten. So musste er das erste Rennen von ganz hinten aufnehmen.

 

Im Rennen zeigte Auer im BWT-Mercedes-AMG C 63 AMG dann einmal mehr seinen Ehrgeiz. Auf einer Strecke, auf der Überholen als relativ schwierig gilt, konnte er mehrere Positionen gutmachen. Vor allem sein spektakuläres Manöver gegen den Brasilianer Augusto Farfus, den er im Kampf um Platz 16 auf der Außenseite der ersten Kurve überholen konnte, brachte ihm viel Lob von den Experten und den Zuschauern ein. Schließlich kam der Tiroler als 15. ins Ziel. „Heute haben wir uns leider im Qualifying etwas verzockt. Wir haben vielleicht ein wenig zu viel riskiert und sind dafür bestraft worden. Im Rennen hatten wir jedoch einen guten Speed. Das Rennen hat riesig Spaß gemacht. Es ging stetig nach vorne, aber von so weit hinten ist es in der DTM natürlich schwierig, bis ganz an die Spitze vorzufahren. Grundsätzlich bin ich mit dem Rennen aber zufrieden“, so Auer.

 

Am Sonntag qualifizierte er sich als 20. und beendete das Rennen auf Position 17. „Das war ein schwieriger Tag an einem schwierigen Wochenende. Leider haben wir uns etwas verlaufen. Das Rennen heute verlief eigentlich ganz gut. Aber ich steckte die ganze Zeit im Verkehr. Man kann sich einfach nicht viel verbessern, wenn man von hinten startet. Jetzt freue ich mich auf Hockenheim“, so Auer. Auf der badischen Rennstrecke findet am 15. und 16. Oktober das Saisonfinale der DTM statt.

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