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Schwieriger Abschluss, aber positive Saisonbilanz für Lucas Auer

October 17, 2016

 

Mit den Plätzen 18 und 16 in den beiden Rennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg war das Saisonfinale der DTM für Mercedes-AMG-Werksfahrer Lucas Auer eine eher schwierige Angelegenheit. Im ersten Rennen musste er wegen eines Vergehens seines Teams vom letzten Platz aus starten. Im zweiten Rennen hatte er von Startplatz 13 durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung in den Punkterängen. Allerdings fuhr ihm in der Anfangsphase ein Konkurrent ins Auto, wodurch er bis ans Ende des Feldes zurückfiel. Trotz des eher harzigen letzten Rennwochenendes des Jahres zieht der Kufsteiner eine durchaus positive Bilanz seiner zweiten Saison in der DTM. „Ich habe meinen ersten Sieg in der DTM feiern und einen weiteren Podiumsplatz verbuchen können. Außerdem bin ich auf dem Nürburgring in beiden Zeittrainings die Bestzeit gefahren. Mit diesen Leistungen bin ich recht zufrieden. Es wäre schön wenn ich im kommenden Jahr auf diese Erfahrungen aufbauen kann“, so der Tiroler.

 

Obwohl der Hockenheimring Baden-Württemberg in der DTM jahrelang als Mercedes-Land galt, taten sich die insgesamt acht Fahrer der Mercedes-AMG C 63 DTM beim Saisonfinale schwer. Vor insgesamt 142.000 Zuschauern am Wochenende lief vor allem das Samstagsrennen für die Stuttgarter eher enttäuschend: Paul Di Resta auf Rang zehn war der einzige Mercedes-AMG-Fahrer, der einen Meisterschaftspunkt einfahren konnte. Für Lucas Auer lief auch nicht optimal. Nach einer Strafe musste er als Letzter losfahren und belegte im 27 Runden langen Rennen schließlich Rang 18. „Das Qualifying war schwierig. Wir haben etwas ausprobiert, das aber leider in die Hose ging. Das Rennen war deshalb für uns ein interessanter Test, bei dem der Speed relativ okay aussah“, berichtete er.

 

Tags darauf lief es im Zeittraining wesentlich besser: Startplatz 13 ließ auf eine Platzierung in den Top-10 und damit Punkte in der Meisterschaft hoffen. Diese Hoffnungen wurden jedoch bereits in der Anfangsphase zerstört: Der Franzose Adrien Tambay fuhr Auer ins Auto. Der Österreicher fand sich damit ans Ende des Feldes wieder. Zwar wurde Tambay von der Rennleitung für die Aktion später mit einer Durchfahrtsstrafe belegt, aber Auers Chancen auf eine gute Platzierung waren dahin: Ihm blieb lediglich Platz 16 im letzten Rennen der Saison. „Das Qualifying war heute okay, genauso wie der Start ins Rennen. Danach lag ich rund um Platz zehn, als mich ein anderer Fahrer abgeschossen hat. Am Ende bin ich noch einmal etwas weiter nach vorne gekommen, aber mehr war nicht drin“, so Auer.

 

Mit der Gesamtzahl von 68 Punkten und der 12. Position in der DTM-Fahrerwertung verabschiedet sich Auer nun in die Winterpause. „Ich bin in meinem zweiten Jahr in der DTM deutlich stärker und konstanter geworden“, sagt der Tiroler. „Zwei Qualifying-Bestzeiten und zwei Podiumsplätzen, darunter mein erster Sieg und der erste eines Österreichers in der DTM, können sich absolut sehen lassen. Ich möchte mich bei Mercedes-AMG für diese Saison bedanken, ebenso bei meinem Einsatzteam Mücke Motorsport, mit der die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert hat. Ich hoffe, dass ich auch im kommenden Jahr wieder in dieser tollen Serie an den Start gehen kann!“ 

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